Fragen und Antworten
Häufige Fragen zu EU-Cowork
41 Fragen zu Datenschutz, Betrieb, Funktionen, Rechten und Lizenz, jede mit einer vollständigen Antwort. EU-Cowork ist im Aufbau: Angaben zum gehosteten Angebot können sich bis zum Start noch ändern, alles zum Selbstbetrieb gilt heute.
Kurz gesagt
- EU-Cowork wird in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren von Green in Lupfig (Schweiz) betrieben; die Zertifikate liegen bei Green, eine eigene ISO-27001-Zertifizierung von EU-Cowork ist in Arbeit.
- Kundendaten trainieren keine Modelle, Telemetrie ist standardmässig deaktiviert, und jeder Tool-Aufruf über das MCP-Gateway landet in einem exportierbaren Audit-Log.
- Über 100 Modelle stehen über einen Zugang bereit, EU-verarbeitet über EuRouter, inklusive der grossen Modelle von Anthropic und OpenAI.
- EU-Cowork steht unter MIT-Lizenz: Self-Hosting ist gratis ab einem Nutzer, ohne Seat-Limit und ohne Branding-Zwang.
- Rechte reichen bis auf einzelne Werkzeuge und werden in der Reihenfolge Nutzer, Rolle, Gruppe, Voreinstellung des Servers ausgewertet.
Daten und Datenschutz: wo Ihre Daten liegen und was mit ihnen passiert
EU-Cowork wird in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren von Green in Lupfig (Schweiz) betrieben, die Modellverarbeitung läuft EU-seitig über EuRouter, und Kundendaten trainieren keine Modelle. Wer die Software selbst hostet, behält alle Daten auf eigener Infrastruktur.
Wo werden meine Daten verarbeitet?
EU-Cowork wird in den Rechenzentren von Green in Lupfig, Schweiz, betrieben, die Modellanfragen werden über EuRouter in der EU verarbeitet. Wer selbst hostet, behält alle Daten vollständig auf der eigenen Infrastruktur. Die Rechenzentren sind nach ISO 27001 zertifiziert, die Zertifikate liegen bei Green und nicht bei EU-Cowork; eine eigene ISO-27001-Zertifizierung von EU-Cowork ist in Arbeit. Die Belege dazu stehen im Trust Center.
Werden meine Daten fürs Training verwendet?
Nein. Kundendaten trainieren keine Modelle, weder beim Inferenz-Anbieter noch bei uns. Telemetrie ist in allen Komponenten standardmässig ausgeschaltet, und ohne aktive Zustimmung findet kein Tracking statt.
Werden unsere Daten in die USA übertragen?
Für Speicherung und Inferenz nicht: Die Daten liegen in der Schweiz, und Modellanfragen laufen über den Standard-Zugang EuRouter und werden in der EU verarbeitet, auch bei Modellen US-amerikanischer Hersteller wie Claude und GPT. Zwei Ausnahmen nennen wir offen: Die Websuche leitet Suchanfragen ohne Nutzeridentität an externe Suchmaschinen weiter, und die Administration kann zusätzlich einen bewusst gekennzeichneten Anbieter ausserhalb Europas einbinden; für den gilt die EU-Zusicherung dann nicht. Wer selbst hostet, wählt jeden Anbieter in der Kette selbst.
Bleiben wirklich alle Daten in Europa?
Für Speicherung und Inferenz ja, für Suchanfragen nein. Konversationen, Dateien und Konten liegen in der Schweiz, die Modellverarbeitung erfolgt EU-seitig. Die Websuche dagegen gibt die Suchanfrage an externe Suchmaschinen weiter, ohne die Identität des Nutzers. Wir behaupten deshalb nicht pauschal, dass alles in Europa bleibt.
Was passiert mit unseren Chats, wenn wir kündigen?
Konversationen liegen in der Datenbank Ihrer eigenen Instanz und lassen sich vor der Abschaltung exportieren, danach werden sie gelöscht. Beim Selbstbetrieb behalten Sie die Datenbank ohnehin und müssen niemanden um Herausgabe bitten. Fristen und Ablauf für Rückgabe und Löschung regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag.
Wie lange werden Konversationen gespeichert?
Ab Werk ist keine Aufbewahrungsfrist gesetzt; eine solche lässt sich im Admin-Panel frei einstellen, danach werden abgelaufene Inhalte samt Suchindex-Einträgen entfernt. Ohne gesetzte Frist bleiben Konversationen gespeichert, bis Nutzer oder Administration sie löschen. Export und Löschung der Daten einer einzelnen Person führt die Administration ebenfalls im Admin-Panel aus, inklusive Voll-Löschung für Löschbegehren.
Können Mitarbeiter versehentlich Firmendaten an die KI geben?
Ja, Mitarbeitende können in jedes Chat-Werkzeug vertraulichen Text eintippen, auch in EU-Cowork. Der Unterschied liegt darin, was danach passiert: Die Eingabe bleibt in der Instanz Ihres Unternehmens, trainiert keine Modelle und ist protokolliert. Eine freigegebene Firmeninstanz wirkt deshalb meist besser als ein Verbot, das Mitarbeitende auf private Konten ausweichen lässt.
Brauchen wir eine Datenschutz-Folgenabschätzung?
Das hängt vom Anwendungsfall ab, nicht vom Werkzeug: Nach DSGVO und revDSG ist eine Folgenabschätzung nötig, wenn eine Bearbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte der betroffenen Personen mit sich bringt. Für die Prüfung stellt EU-Cowork Auftragsverarbeitungsvertrag, Subprozessorenliste und Angaben zum Hosting bereit, ein Dokument zu den technischen und organisatorischen Massnahmen ist in Arbeit. Diese Antwort ersetzt keine Rechtsberatung.
Wer hat Zugriff auf unsere Daten?
Innerhalb Ihrer Instanz sehen Nutzer genau das, was Rolle und Gruppe erlauben, und jeder Zugriff auf ein angebundenes System wird protokolliert. Wer selbst hostet, gibt keinem Dritten Zugriff. Im betreuten Betrieb greift der Betreiber nur für Wartung zu, geregelt im Auftragsverarbeitungsvertrag und in der Subprozessorenliste.
Sammelt EU-Cowork Telemetrie oder Tracking-Daten?
Nein, Telemetrie ist in allen Komponenten standardmässig deaktiviert, und ohne aktive Zustimmung findet kein Tracking statt. Protokolliert wird nur, was Sie selbst brauchen: Logins, Administrationsaktionen und Tool-Aufrufe im Audit-Log sowie der Verbrauch für die Kostenübersicht. Diese Daten bleiben in Ihrer Instanz.
Betrieb und Hosting: wer die Plattform betreibt und was sie braucht
EU-Cowork läuft betreut in der Schweiz, in Ihrer eigenen Cloud oder auf eigener Hardware, immer mit derselben Software und ohne gesonderten Hosting-Build. Der Selbstbetrieb ist heute möglich, das gehostete Angebot ist im Aufbau.
Welche Betriebsmodelle gibt es?
Drei: von uns betreut in der Schweiz, in Ihrer eigenen Cloud oder vollständig auf eigener Hardware. In allen drei Fällen läuft dieselbe Software in derselben Bauform, es gibt keine abgespeckte Self-Host-Variante. Das gehostete Angebot ist im Aufbau, der Zugang läuft über die Warteliste.
Funktioniert das ohne eigene IT-Abteilung?
Ja, wenn Sie die betreute Variante wählen: Betrieb, Updates und Sicherung übernimmt dann der Betreiber, und Sie verwalten nur Nutzer, Rollen und Rechte im Admin-Panel. Für den Selbstbetrieb brauchen Sie jemanden, der einen Linux-Server mit Docker aufsetzen und aktuell halten kann. Auch ein IT-Dienstleister kann den Betrieb für Sie übernehmen.
Wie schnell ist EU-Cowork eingerichtet?
Der technische Teil dauert Minuten: Paket beziehen, ein Installationsskript ausführen, Browser öffnen. Länger dauert, was danach kommt: Nutzer anlegen, Rollen und Rechte festlegen, Systeme anbinden und den ersten Anwendungsfall sauber durchspielen. Rechnen Sie für eine produktive Einführung mit Tagen, nicht mit Minuten. Den technischen Ablauf beschreibt die Seite zum Selbstbetrieb.
Welchen Server brauchen wir für den Selbstbetrieb?
Ein kleiner Linux-Server genügt, weil die Rechenlast beim Modellanbieter liegt und nicht bei Ihnen. Am laufenden Stack gemessen liegt die Grundlast bei rund 0,7 GB Arbeitsspeicher, die CPU-Last im Normalbetrieb nahe null; kalkulieren Sie 1,5 bis 2 GB pro Instanz inklusive Code-Ausführung. Für kleine Teams reicht eine Maschine mit 4 vCPU, 16 GB RAM und 80 GB Platte, auf der mehrere Instanzen laufen.
Läuft das auch ohne Internet?
Die Plattform selbst läuft vollständig in Ihrem Netz, die Sprachmodelle in der Regel nicht: Anfragen an einen Modellanbieter brauchen eine Internetverbindung, die Websuche ohnehin. Vollständig offline geht es nur mit lokal betriebenen Modellen, was passende Grafikkarten voraussetzt. Solche Modelle lassen sich als Anbieter eintragen; welche Modellgrösse auf eurer Hardware läuft, entscheidet dabei über das erreichbare Ergebnis.
Können mehrere Firmen auf einem Server laufen?
Ja, aber jede Firma bekommt eine eigene, vollständig getrennte Instanz: eigene Datenbank, eigene Dateien, eigene Zugangsdaten, eigenes Netz und eine eigene Umgebung für Code-Ausführung. Geteilt werden nur unkritische Dinge wie die Container-Images und ein vorgelagerter Reverse-Proxy. Bis etwa 15 Nutzern teilen sich mehrere Firmen eine Maschine; darüber bekommt jede Firma eine eigene, ebenso bei regulierten Branchen, bei vertraglich zugesicherter dedizierter Infrastruktur oder wenn ein eigenes ERP angebunden wird.
Wie laufen Updates und Datensicherung?
Jede Instanz wird einzeln aktualisiert, und zwar auf eine fest gepinnte, vorher getestete Version statt auf ein bewegliches Ziel. Ein mitgeliefertes Skript sichert Datenbank, Konfiguration und hochgeladene Dateien in ein Archiv. Dasselbe Skript stellt eine Instanz auf einem anderen Server wieder her, wodurch ein Umzug zum normalen Vorgang wird.
Können wir später vom betreuten Betrieb zum Selbstbetrieb wechseln?
Ja, und auch umgekehrt, weil betreuter Betrieb und Selbstbetrieb dieselbe Software und dieselbe Bauform verwenden. Der Wechsel läuft über Sicherung und Wiederherstellung auf dem Zielserver. Da die Software unter MIT-Lizenz steht, gibt es keine Lizenzhürde, die einen Wechsel bremst.
Funktionen und Modelle: was EU-Cowork im Alltag leistet
EU-Cowork bündelt über 100 Modelle, Websuche mit Quellenangabe, das Erzeugen von Dateien, ein Memory und die Anbindung eigener Systeme in einer Oberfläche. Die folgenden Antworten sagen, was davon heute läuft und was geplant ist.
Was ist der Unterschied zu ChatGPT im Browser?
ChatGPT im Browser ist ein persönliches Konto ohne Verbindung zu Ihren Firmensystemen und ohne zentrale Kontrolle; EU-Cowork ist eine Firmeninstanz mit Rollen, Rechten, Audit-Log und Kostenübersicht. Die Modelle sind teilweise dieselben, der Unterschied liegt im Datenweg und in der Steuerung. Dazu kommt die Anbindung eigener Systeme, damit Antworten auf Firmendaten beruhen statt auf hineinkopierten Ausschnitten.
Welche Modelle sind verfügbar?
Über 100 Modelle stehen über einen Zugang bereit, darunter die grossen Modelle von Anthropic, OpenAI, Mistral und Meta. Weil jede Anfrage EU-seitig verarbeitet wird, muss der Katalog nicht auf europäische Hersteller beschränkt werden. Die Administration kann die Auswahl kuratieren und ein Standardmodell festlegen, damit Nutzer nicht vor einer langen Liste sitzen.
Können wir eigene Modelle oder eigene API-Schlüssel verwenden?
Ja, EU-Cowork ist modellagnostisch: Jeder OpenAI-kompatible Endpunkt lässt sich per Konfiguration eintragen, eigene Schlüssel eingeschlossen. Auch lokal betriebene Modelle binden Sie auf diesem Weg an. Es gibt keine technische Bindung an einen einzelnen Modellanbieter.
Kann ich mein ERP anbinden?
Ja, über das MCP-Gateway. Rechte gelten pro einzelnem Werkzeug und nicht nur pro System, und jeder Aufruf wird protokolliert. Wird die Identität der Person zusätzlich ins ERP durchgereicht, gelten dort auch die bestehenden Benutzerrechte weiter; das Gateway hebt sie nicht auf. Welche Systeme vorbereitet sind, steht auf der Seite Integrationen.
Was ist ein MCP-Server?
Ein MCP-Server ist eine Brücke, über die eine KI-Plattform ein anderes System bedienen kann; MCP steht für Model Context Protocol, einen offenen Standard. Der Server stellt einzelne Werkzeuge bereit, etwa „Rechnung lesen“ oder „Kunde suchen“, und genau auf dieser Ebene werden Rechte vergeben. Fertige MCP-Server gibt es für HubSpot, Slack, Jira, Confluence, Notion, Linear, GitHub, Sentry, PostgreSQL, Stripe und Google Drive; für eigene Systeme genügt eine REST-API.
Kann EU-Cowork Excel-, Word- und PDF-Dateien erzeugen?
Ja, sobald die Code-Sandbox für Ihre Instanz aktiviert ist; das gehört zur Einrichtung. Eine Anweisung wie „Generier mir ein Excel“ genügt, die fertige Datei steht danach zum Download bereit. Der dafür nötige Code läuft in einer abgeschotteten Umgebung, nicht im Browser und nicht auf dem Rechner des Nutzers. Ein Egress-Proxy mit Freigabeliste und eine zusätzlich gehärtete Isolation dieser Umgebung sind in Arbeit.
Wie kommt EU-Cowork an aktuelle Informationen aus dem Internet?
Über eine eingebaute Websuche, die Antworten mit Quellenangabe belegt und über ein selbst gehostetes SearXNG läuft. Offen gesagt: Die Suchanfrage selbst geht an externe Suchmaschinen weiter, allerdings ohne die Identität des Nutzers. Wer das nicht will, schaltet die Websuche ab.
Merkt sich EU-Cowork, was für unsere Arbeit wichtig ist?
Ja, EU-Cowork führt ein Memory und hält selbstständig fest, was für spätere Antworten nützlich ist. Die gemerkten Einträge sind einsehbar, einzeln löschbar und liegen auf dem eigenen Server. Wer gar nichts gespeichert haben möchte, kann die Funktion deaktivieren.
Gibt es eine App?
Heute ist EU-Cowork als installierbare PWA nutzbar, auf iPhone, Android-Geräten und dem Desktop; sie startet mit eigenem Symbol wie eine App. Native Apps für iOS und Android sind geplant, ein Termin dafür steht noch nicht fest.
Gibt es EU-Cowork direkt in Outlook?
Ja, als Add-in in Beta. Es öffnet sich als Bereich neben der geöffneten E-Mail und kann zusammenfassen, eine Antwort entwerfen, zwischen Deutsch und Englisch übersetzen und Aufgaben mit Zuständigkeiten und Terminen herausziehen. Heute läuft es im internen Einsatz bei uns und ist noch nicht allgemein verfügbar; der Rollout folgt zusammen mit dem Excel-Add-in. Bis dahin geht alles über den Browser, der Funktionsumfang ist derselbe, nur der Weg ist länger.
Wer haftet, wenn die KI etwas Falsches sagt?
Sprachmodelle können Falsches ausgeben, deshalb sind Antworten Entwürfe und keine geprüften Auskünfte; die Verantwortung für die Verwendung eines Ergebnisses bleibt beim Unternehmen, das damit arbeitet. EU-Cowork senkt das Risiko durch Quellenangaben bei der Websuche, durch Antworten auf echten Firmendaten statt aus dem Modellgedächtnis und durch ein Protokoll jedes Datenzugriffs. Was vertraglich gilt, steht in den AGB; diese Antwort ersetzt keine Rechtsberatung.
Rechte, Rollen und Kosten: wer was darf und was es verbraucht
Zugriff und Kosten steuert EU-Cowork vor dem Modell: Rechte gelten bis auf einzelne Werkzeuge, jeder Aufruf landet im Audit-Log, und ein gemeinsames Monatsbudget begrenzt den Verbrauch der ganzen Organisation.
Wer darf im Unternehmen welche Firmendaten sehen?
Das entscheidet eine Regelkette vor dem Modell, nicht das Modell selbst: Geprüft wird in der Reihenfolge einzelner Nutzer, Rolle, Gruppe und Voreinstellung des Servers, und die erste Übereinstimmung gewinnt. Fällt die Prüfung aus, wird der Zugriff verweigert statt erlaubt. Rollen und Gruppen pflegen Sie im Admin-Panel oder übernehmen sie aus Entra ID. Wie diese Kette im Detail aufgebaut ist, steht auf der Seite Governance.
Wie verhindern wir, dass die KI Lohndaten sieht?
Indem Sie das betreffende Werkzeug nicht freigeben: Rechte gelten pro einzelnem Werkzeug und nicht pro System, also „Rechnungen lesen ja, Löhne nein“. Zusätzlich gelten die Berechtigungen des Quellsystems weiter, sodass zwei unabhängige Prüfungen greifen. Jeder Aufruf wird mit Person, Werkzeug und Entscheidung protokolliert.
Woher kommen Rollen und Gruppen?
Lokal im Admin-Panel gepflegt oder aus Entra ID übernommen, je nachdem, ob ein Identitätsdienst vorhanden ist. Die Anmeldung über Entra ID oder einen anderen OIDC-Anbieter wird von der Plattform unterstützt und pro Instanz eingerichtet; danach werden Nutzer bei der ersten Anmeldung automatisch angelegt und ihre Gruppen übernommen. Automatisches Bereitstellen und Deaktivieren über SCIM ist geplant; heute gilt: kein Konto im Verzeichnis, kein Login.
Was steht im Audit-Log?
Jeder Tool-Aufruf über das MCP-Gateway, jede Administrationsaktion und jeder Login, jeweils mit Person, Zeitpunkt und Entscheidung. Das Protokoll ist exportierbar und damit für Nachweise gegenüber Revision oder Datenschutzaufsicht verwendbar. Einträge werden fortlaufend angehängt und nicht überschrieben.
Wie behalten wir die KI-Kosten im Griff?
Der Verbrauch wird pro Person, Gruppe und Modell ausgewiesen, in Token und in Euro, und ein gemeinsames Monatsbudget für die ganze Organisation begrenzt ihn. Statt enger Einzellimits teilen sich alle Nutzer denselben Topf, was Frust über willkürliche Grenzen vermeidet. Ein zusätzliches Monatslimit pro Person lässt sich setzen, wenn Sie es wollen.
Was passiert, wenn das Monatsbudget aufgebraucht ist?
Es greift eine weiche Sperre (Soft-Block): Anfragen werden gestoppt, statt still weiterzulaufen, und die Administration kann das Budget erhöhen oder einzelne Personen gezielt freigeben. Ein Überschreiten ohne Hinweis ist nicht vorgesehen. So gibt es am Monatsende keine Rechnung, die niemand angeordnet hat.
Was sind Rollen-Agenten, und wer gibt sie frei?
Rollen-Agenten sind vorbereitete KI-Kollegen für wiederkehrende Aufgaben, etwa für Angebotstexte oder Auswertungen, mit festgelegten Anweisungen und Werkzeugen. Freigegeben werden sie pro Gruppe von der Administration und nicht von jedem Nutzer selbst. Damit bleibt steuerbar, wer welchen Agenten und damit welche Datenquellen nutzt.
Open Source und Lizenz: was MIT konkret bedeutet
EU-Cowork steht unter MIT-Lizenz und ist ein dünner Fork von LibreChat. Self-Hosting ist gratis ab einem Nutzer, ohne Seat-Limit und ohne Branding-Zwang.
Ist das wirklich Open Source?
Ja. EU-Cowork steht unter MIT-Lizenz und ist ein dünner Fork von LibreChat. Self-Hosting ist gratis ab einem Nutzer, ohne Seat-Limit und ohne Branding-Zwang. Die Basis LibreChat ist heute öffentlich einsehbar, steht unter MIT-Lizenz und hat über 40'000 Sterne auf GitHub; das Release-Repository mit unseren Erweiterungen wird mit dem Launch unter MIT veröffentlicht. Danach ist der Code einsehbar, veränderbar und weitergebbar, auch für kommerzielle Zwecke.
Was bedeutet die MIT-Lizenz konkret?
Sie dürfen die Software nutzen, ändern, weitergeben und in eigene Produkte einbauen, solange der Lizenztext erhalten bleibt. Es gibt kein Nutzerlimit, keinen Branding-Zwang und keine Funktionen, die hinter einer Enterprise-Schranke liegen. Damit unterscheidet sich MIT von Lizenzen, die ab einer bestimmten Nutzerzahl eigenes Branding oder eine kommerzielle Lizenz verlangen.
Ist Self-Hosting wirklich gratis?
Ja, die Software ist gratis und ohne Nutzerlimit, ab einer einzigen Person. Was Sie tragen, sind Ihr Server und der von Ihnen gewählte Modellanbieter, beides unabhängig von uns. Die Konditionen für den betreuten Betrieb in der Schweiz stehen noch nicht öffentlich fest, weil das Angebot im Aufbau ist.
Was ist der Unterschied zwischen EU-Cowork und LibreChat?
EU-Cowork ist ein dünner Fork von LibreChat, ergänzt um das, was Unternehmen zusätzlich brauchen: ein MCP-Gateway mit Rechten bis auf Werkzeugebene, einen Admin-Panel mit Kostenübersicht und gemeinsamem Budget sowie ein fertig geschnürtes Betriebspaket. Der Fork bleibt bewusst nah am Original, damit Neuerungen von LibreChat weiter einfliessen. Dazu kommen deutschsprachige Betreuung und die Möglichkeit, den Betrieb ganz abzugeben.
Wer steht hinter EU-Cowork?
Hinter EU-Cowork steht die Herr Informatik GmbH in Windisch, Schweiz, die die Plattform selbst intern einsetzt. „EU-Cowork“ ist der Arbeitstitel des Produkts, produktbezogene Angaben können sich bis zum Start noch ändern. Wer die Software nur selbst betreiben will, braucht dafür keinen Vertrag mit uns. Warum wir das Produkt bauen, steht auf der Seite Vision.
Noch eine Frage offen?
Die gehostete Schweizer Instanz ist im Aufbau. Wer auf der Warteliste steht, bekommt früh Zugang und kann offene Fragen direkt an der eigenen Instanz klären.
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